Praxis am Ruhrtal

Frau Dipl.-Psych. Gudrun Ramlow

"Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen."
Johann Wolfgang von Goethe (Dichter, 1749 - 1832)

Vita:

  • 1998 - 2004: Studium der Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) in Düsseldorf (Abschluss: Diplom)
  • 2004 - 2005: wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Experimentelle Psychologie an der HHU in Düsseldorf
  • 2005 - 2008: Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Abschluss: Approbation), Verhaltenstherapie für Erwachsene, im Rahmen des Studiengangs Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum
  • 2005 - 2006: stationäre psychotherapeutische Tätigkeit im Fliedner-Krankenhaus Ratingen
  • 2006 - 2009: freiberufliche Tätigkeit bei einem Jugendhilfeträger in Düsseldorf
  • 2006 - 2010: ambulante psychotherapeutische Tätigkeit in der Psychotherapeutischen Institutsambulanz (PIA) der HHU
  • 2008 - Mai 2011: Angestellte im LVR-Klinikum Essen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, im Rahmen eines Projektes zur Förderung der Therapiemotivation von arbeitslosen jungen Erwachsenen (SUPPORT25)
  • Seit 2009: Weiterbildung in Psychotraumatherapie bei der APV in Münster
  • seit 2010: Durchführung von individuellen Vorträgen und Workshops zum Thema Psychoedukation bei unterschiedlichen sozialen Einrichtungen
  • seit Sept. 2010: Durchführung von Coaching-Gesprächen bei der Jugendhilfe gGmbH in Essen
  • seit Juni 2011: ausschließlich in eigener Praxis tätig

Arbeitsschwerpunkte:

Seitdem ich ausschließlich in eigener Praxis tätig bin, arbeite ich überwiegend einzeltherapeutisch mit Erwachsenen, und zwar mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie. Einen Schwerpunkt habe ich hierbei auf die Arbeit mit traumatisierten Menschen gelegt. Hierfür absolviere ich seit 2009 eine zusätzliche Weiterbildung zur zertifizierten Traumatherapeutin.

Zu traumatischen Erfahrungen gehören z.B. sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Unfälle, Kriegserlebnisse oder andere Ereignisse, in denen der Mensch mit intensiver Angst (Todesangst), Hilflosigkeit und Entsetzen reagiert hat. Dies kann z.B. auch bei Naturkatastrophen oder bei Katastrophen, die durch Menschen verursacht wurden (wie z.B. bei der Love Parade in Duisburg), eintreten.

Traumatisierte Menschen leiden unter quälenden, immer wiederkehrenden Erinnerungen an das Geschehen. Dieses Wiedererleben geht oft mit starker Unruhe, Angst, Schlafstörungen, erhöhter Schreckhaftigkeit und einer eingeschränkten Sicht von der Zukunft einher. Zudem vermeiden sie oft viele Dinge oder Situationen, die sie an das traumatische Ereignis erinnern könnten. Die Betroffenen wissen oft nicht, an wen sie sich wenden können / sollen. Die spezielle Psychotraumatherapie kann traumatisierten PatientInnen dabei helfen, durch Anwendung wirksamer Strategien die traumatischen Erfahrungen besser verarbeiten zu können.

Neben der einzeltherapeutischen Tätigkeit biete ich auch Coaching-Gespräche, sowie Vorträge und Workshops für soziale Einrichtungen an, die individuell gestaltet und vereinbart werden können. Bei Interesse schicken Sie mir gerne eine Anfrage per e-mail oder rufen mich an.